Trailrunningcamp Hohe Salve

Einstieg in den Geländelauf mit Local Hero Thomas Farbmacher

 

Immer mehr Läufer zieht es vom Asphalt ins Gelände. Die Gründe dafür sind einleuchtend: mehr Abwechslung und damit mehr Spaß, technisch anspruchsvolle Strecken, die einem obendrein weniger lang vorkommen und herrliche Ausblicke. Und dann ist da noch der Trainingsaspekt: Es werden mehr unterschiedliche Muskeln beansprucht und geformt. Wer aber jahrelang geradeaus auf hartem Untergrund gelaufen ist, sollte sich Zeit nehmen und Schritt für Schritt ins Geländevergnügen einsteigen. Muskulatur, Bänder, Sehnen und Gelenke müssen auf die neue Belastung richtig vorbereitet werden. Equipment? Ebenfalls anders: Ein Asphaltschuh bereitet im Gelände ebensowenig Freude wie ein Geländemodell auf der Straße. Um alle Facetten des Trailrunningsports kennen und lieben zu lernen, eignen sich Einsteigercamps mit Experten wie Thomas Farbmacher besonders gut. Hier bekommen Teilnehmer einen umfangreichen Einblick und erleben gleichzeitig unvergessliche Läufe in der imposanten Bergwelt. 

Jeder Körper ist anders, jeder Körper braucht Vorbereitung

 

Der Körper wird beim Trailrunning anders beansprucht als am Asphalt. Wie man seine Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke am besten darauf „einstellt“, weiß unser Move & Relax Leiter Patrick. In den Mobilisierungs- und Kräftigungseinheiten zeigt er den Teilnehmern spezielle Übungen für Läufer, die nicht nur während des Camps nützlich sind, sondern auch zu Hause jederzeit umgesetzt werden können. So manches Manko in Sachen Beweglichkeit kommt in seinen Einheiten zum Vorschein. Mit Rat und Tat steht er den Läufern zur Seite und gibt individuelle Tipps für das laufende Training.

Professionelle Analyse des Ist-Zustands

 

Auch das Fitness-Level jedes Einzelnen ist ausschlaggebend dafür, wie gut er sich im Gelände schlägt. Mittels Impendanzanalyse wird die Körperzusammensetzung der einzelnen Teilnehmer ermittelt und der aktuelle Ist-Zustand mit Patrick besprochen. Auch hier erhalten die Läufer zahlreiche Tipps zur Verbesserung des Stoffwechsels und der Ausdauer.

 

 

 

Von Kopf bis Fuß auf Trailrunning eingestellt

 

Beginnen wir beim Equipment. Unser Partner Salomon ist seit Jahren Vorreiter im Trailrunningsport und stellt den Teilnehmern unseres Trailrunningcamps jedes Jahr neuestes Material zum Testen zur Verfügung. Trailrunner Thomas Farbmacher ist Salomon Athlet und somit auch die beste Ansprechperson, wenn es während der Läufe Fragen dazu gibt. Seine Erfahrungen reichen von unzähligen Trainingsläufen in jedem Gelände bis zu Wettkampfläufen über unterschiedliche Distanzen. Es gibt also nichts, was er nicht schon erlebt hat. Das hilft den Leuten bereits bei der Wahl des richtigen Schuhs. 

Bekleidungs-Challenge im Herbst

 

Im Herbst herrschen in diversen Höhenlagen unterschiedliche Bedingungen. Dementsprechend ist die Bekleidung anzupassen. Das Motto lautet: „So wenig wie möglich – so viel wie nötig.“ Armlinge oder eine dünne, leichte und winddichte Laufjacke sind ein genauso heißer Tipp wie die passende Kopfbedeckung (Stirnband oder bei Sonnenschein Kappe). Die Wasserversorgung in der Region Hohe Salve ist unkompliziert, da man unterwegs immer wieder Brunnen und Quellen passiert. Wer lieber auf Flasche oder Glas setzt, besucht eine der zahlreichen Almen. Den Trinkrucksack oder Trinkgurt kann man also mitnehmen – muss man aber nicht.

Ab ins Gelände

 

Direkt vor unserer Hoteltüre eröffnet sich für Trailrunner ein Eldorado. Ob im Tal oder auf den Bergen: Die unterschiedlichen Höhenlagen haben alle ihren Reiz. Mit der Sommercard, die wir an der Rezeption für Gäste ausstellen, kann man die Bergbahnen der Kitzbühler Alpen in die Routenplanung integrieren. So spart man entweder Höhenmeter im Aufstieg oder schont die Gelenke beim Hinunterfahren. 

Tipp: Die Gondelfahrt auf Tirols schönsten Aussichtsberg – die Hohe Salve – startet direkt vor der Hoteltüre. Die Teilnehmer unseres Trailrunningcamps haben die Salve von der anderen Seite in Angriff genommen. Sie sind mit dem Auto nach Scheffau gefahren, dort mit der Gondel aufgestiegen und dann Richtung Hohe Salve und bis hinauf zur Gipfelalm gelaufen, um dort die wohlverdiente Spezialität des Hauses zu verkosten: den Kaiserschmarren von Hüttenwirt Peter Ager. PS: Oben angekommen, gilt es unbedingt dem Panorama WC einen Besuch abzustatten – ein Highlight neben der drehbaren UMADUM STUBN.

Ausflug zu den Nachbarn

 

Auch in unserem Nachbarort Westendorf wird Trailrunning groß geschrieben, und so wurden zwei Tage des Camps dort auf unterschiedlichem Terrain erlaufen: Schotterstraßen, schmale Wege, anspruchsvolle Downhill Trails. So ließen sich die Facetten des Trailrunnings Step by Step erkunden. Mit von der Partie war local Trailrunning-Guru Harald Angerer alias „Auffimuasi“, der die Läufe zu einer Sightseeingtour ausweitet, um die Leute nebenbei mit der Region vertraut zu machen. Er kennt in den Kitzbüheler Alpen jeden Stein und führte unsere Gruppe sowohl über Wege, die man als Geheimtipp bezeichnen würde, als auch zu stark frequentierten Aussichtsplattformen, die man einfach besucht haben muss.

Der richtige Treibstoff

 

Dass man Energie braucht, um die Kitzbüheler Alpen zu erlaufen, ist uns allen klar. Darum achtet unser Küchenteam ganz speziell darauf, den Sportlern nahrhafte, regionale Speisen zuzubereiten. Am reichhaltigen Frühstücksbuffet und beim abwechslungsreichen Wahl-Menü zu Abend werden für die sportlichen Gäste spezielle Kreationen angeboten. Die Teilnehmer des Camps hatten sogar die Chance, Küchenchefin Niki über die Schulter zu blicken. Mit viel Liebe zum Detail tüftelt sie an selbstgemachten, veganen Müsliriegeln oder sättigendem Eiweißbrot. Sie gibt Tipps zu alternativen Ernährungsformen und zur Haltbarkeit der Lebensmittel. Krönender Abschluss des Kochworkshops ist natürlich immer die Verkostung. Die Rezepte wurden weitergegeben, damit die Teilnehmer zuhause den Selbstversuch starten können.

SAVE THE DATE:

 

Das Sportalpen Trailrunningcamp mit Thomas Farbmacher findet jedes Jahr im September statt.

Dann, wenn die Luft klar und die Weitsicht unübertrefflich ist.